Das Adelige Kloster Uetersen bildet die Keimzelle der späteren Stadt Uetersen. Hier gründete der Ritter Heinrich von Barmstede im Jahre 1234 das Zisterzienserkloster zu „ueterst end“ auf einem Landgut neben der Burg. Der Name weist auf das äußerste Ende der Geest hin, denn südwestlich des Klosters schließt sich direkt die Elbmarsch an. Das Zisterzienserkloster wurde 1555 zu einem Adligen Damen Stift umgewandelt und wird auch heute noch als solches genutzt. Als Besuchermagnet gelten die vielen in der 1748 errichteten Klosterkirche aufgeführten klassischen Konzerte (Öffnungszeiten: Sa u. So 14.00 – 16.00 Uhr). Die benachbarten fetten Marschwiesen wurden bereits im 13. Jh. zur Pferdezucht genutzt. Vor 1664 als Flecken erwähnt erhielt Uetersen 1870 das Stadtrecht.
Die Stadt Uetersen, die sich mit stolz seit 1992 offiziell „Rosenstadt“ nennen darf, besitzt ein einzigartiges Rosarium, eine Parkanlage von ca. 7 Hektar Fläche. Mit rund 35.000 Rosenstöcken von ca. 890 verschiedenen Rosensorten ist das Rosarium der größte Rosengarten Norddeutschlands. Weltbekannte Rosenzüchter, wie Mathias Tantau, Wilhelm Kordes oder Ernst-Ladewig Meyn, der 1880 als erster die Okulation (Veredlung) der Rosen einführte, haben hier gewirkt. Führungen im Rosarium bietet das Elbmarschenhaus (Tel.: 0 41 29 - 95 54 90) an.
Eingebettet in Wiesen und Wald befindet sich das ehemalige Anwesen der Familie Lange. Ein klassizistisches Herrenhaus, eine Scheune, ein Mühlenstumpf und einige Nebengebäude sowie die Parkanlage bilden das heutige Museum „Langes Tannen“. Hier finden wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen aus dem Bereich Kunst und Kultur statt. (Öffnungszeiten: Mi, Sa u. So 10.00 – 18.00 Uhr).
Das Stadt- und Heimatgeschichtliche Museum zeigt Einblicke in das Leben des 18.-20. Jahrhunderts, u. a. zu den Themen Handel und Handwerk, Walfang, Schifffahrt und Werften. Das Gebäude fungierte früher als Gasanstalt und stammt aus dem Jahr 1855 (Öffnungszeiten: Jeden 1. und 3. So im Monat 14 - 17 Uhr, Führungen n.V., Tel. 0 41 22 - 23 19)
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