Kreisjägerschaft Pinneberg

Jägerzimmer im Elbmarschenhaus

Die Kreisjägerschaft Pinneberg betreibt im Elbmarschenhaus eine Informationsstation. Das Jägerzimmer wird von erfahrenen, fachkompetenten Jägerinnen und Jägern betreut. Es soll intereessierten Besuchern Jagd und Natur näher bringen. Mit vielfältigem Anschauungs- und Informationsmaterial aus der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wird der Besuch des jägerzimmers zu einem echten Erlebnis. Dies auch besonders für Kinder, die manchmal nur noch Hund, Katze und Huhn als Tierarten kennen. Jeden Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr ist das Jägerzimmer im Elbmarschenhaus geöffnet und Jäger stehen Ihnen zur Information zur Verfügung.



Von links: Hartmut Schumann, Hans-Albrecht Hewicker (Kreisjägermeister) und Dr. Helmut Fricke.


Kreisjägerschaft Pinneberg

Die Kreisjägerschaft Pinneberg e.V. beteiligt sich aktiv am Elbmarschenhaus und hat dort einen eigenen Raum gemietet. Die Kreisjägerschaft Pinneberg e.V. ist Naturschutzverband nach § 60 Bundesnaturschutzgesetz (alt § 29 BNatSchG). Sie hat:

* 64 ha eigene Flächen
* 27 ha angepachtete Flächen
* über 100 ha unentgeltlich von den jeweiligen Eigentümern langfristig zur Verfügung gestellte Flächen

Von 1987 bis heute wurden auf diesen Flächen vielfältige Vorhaben für den Biotop- und Artenschutz durchgeführt – so wurden:
* Ca. 190 Teiche geschaffen und naturnah mit Flachwasserzonen und Inseln angelegt.
* Über 50.000 lfd. Meter Gräben ausgehoben bzw. verlandete Gräben wieder geöffnet und naturnah gestaltet (Weißstorch Programm).
* Über 7.500 lfd. Meter Knicks neu angelegt und entsprechend bepflanzt.
* Über 22.000 qm Aufforstungen in Absprache mit dem Forstamt Rantzau geschaffen.
* Über 255.000 qm Schutz- und Deckungspflanzen angelegt. Allein im Jahr 2003 haben Jäger hierfür ca. 25.000 Bäume und Sträucher gepflanzt.

Die Finanzierung für den Ankauf der Flächen und die Anlage von Biotopen sowie die Pflege und Betreuung dieser Flächen erfolgt durch Zuschüsse des Kreises Pinneberg, des ALW Itzehoe, der Stiftung Naturschutz, aus Mitteln der Jagdabgabe sowie der Initiative der Jägerschaft PRONATUR.

Insgesamt wurden hierfür bisher rd. 600.000 Euro aufgebracht. Die umfangreichen Eigenleistungen der Jäger sind hierin nicht enthalten.

Die ökologisch wertvollen Flächen werden von den örtlichen Jägerschaften so gepflegt, daß sie möglichst vielen wildlebenden Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Schutz bieten. Sie dienen somit nachhaltig dem Biotop- und Artenschutz im Sinne der Agenda 21 der Konferenz von Rio und sind damit weit über jagdliche Interessen hinaus Naturschutz pur!

(Text Webseite der Kreisjägerschaft Pinneberg)


(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken