Im Fährhaus wird die regionale Küche gepflegt. In der Wintersaison gibt es Grünkohlgerichte. Besonders zu empfehlen sind auch die Flugenten, die aus eigener Zucht stammen. Während der Winterzeit können auch ganz spezielle Gerichte auf Voranmeldung für Sie zubereitet werden wie Dithmarscher Mehlbüddel oder Schwarzsauer. Diese Gerichte bieten sich für mehrere Personen und Gruppen/Gesellschaften an. Zur Matjessaison werden leckere Matjesgerichte angeboten. In der Sommersaison machen viele Fahrradfahrer im Fährhaus Halt, erfrischen sich mit Getränken und genießen das Angebot an Gerichten mit Bratkartoffeln, wie Aal in Gelee, Sauerfleisch oder eingelegte Bratheringe.
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Das Fährhaus liegt in Spiekerhörn am Deich der Krückau. Dort befinden sich auch zwei Schiffsanleger. Einer für Ruderboote und Kanus, der andere für Motorboote, Segler und Vergnügungsschiffe. Auf der Gartenterrasse steht noch eine Fährglocke, die noch bis 1966 den Fährmann zu seinem Boot rief. Die Glocke hat eine lange Vorgeschichte. Sie stammt von dem Dampfer Adler aus Elbing. Das Schiff strandete 1877 in der Nähe von Neuwerk. Die Rettung der Schiffbrüchigen zog sich mehrere Tage hin und ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wie die Glocke allerdings nach Spiekerhörn kam, ist nicht bekannt. Der kleinste Friedhof der Region ist nur einige 100 m entfernt und wurde 1872 von Hermann Früchtenicht gestiftet, mit der Auflage, als erster beigesetzt zu werden. Das war im Jahre 1875. Viele Fahrradtouren, auch der Nordseeküsten-Wanderweg, führen am Fährhaus Spiekerhörn vorbei.
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