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Von großen Pötten, versunkenen Dörfern und maritimer Kultur…

Abseits der hektischen Atmosphäre des Hamburger Hafens lassen sich die großen Pötte von den Deichen der Elbmarschen in aller Ruhe beobachten. Schiffsliebhaber verfolgen am Willkomm-Höft in Wedel die Begrüßung aller Schiffe über 500 BRT in der jeweiligen Landessprache, mit Nationalhymne und Flagge. Ruhesuchende nehmen Platz auf dem grünen Rasen der Deiche oder dem Sandstrand der Hetlinger Schanze, bewundern riesige Container- oder auch Kreuzfahrtschiffe und träumen von der großen weiten Welt.

Auch hinter den Deichen begleitet Sie das maritime Erbe auf Schritt und Tritt. Alte Deichlinien und auf Wurten errichteten Bauernhäuser zeugen vom stetigen Kampf gegen die stürmischen Fluten entlang der Elbe. Einem Kampf, dem unter anderen das Dorf Bishorst, welches heute inmitten eines Nebenarmes der Elbe liegt, 1745 zum Opfer gefallen ist. Die tideabhängigen Nebenflüsse Pinnau und Krückau werden durch beeindruckende Sperrwerke geschützt, die im Sommer tagsüber auch als (Rad-) Wanderweg genutzt werden können. Historische Überquerungsmöglichkeiten bieten die Pinnau-Drehbrücke aus dem Jahr 1885, welche die Haseldorfer mit der Seestermüher Marsch verbindet sowie die Fähre Kronsnest, die als kleinste Fähre Deutschlands an Sonn- und Feiertagen die Krückau überwindet.

Bei schlechterer Witterung bieten sich das Buddelschiff- und Muschelmuseum sowie das Reepschlägerhaus in Wedel als maritime Themen ihres Besuches an. In Haseldorf lassen wir zudem das traditionelle Bandreißerhandwerk, für das die Haseldorfer Marsch einst berühmt war, wieder aufleben.