Vom breiten Elbstrom über schilf- und baumbestandene Vorländer und saftig grüne Marschen bis über den sanften Geesthang hinaus: Tiefe Einblicke in die maritime Landschaft der Elbmarschen sind Ihnen bei uns garantiert.
Ausgehend von Wedel wird die Geest am Elbufer durch einen breiten Marschengürtel abgelöst, der nur noch durch den Deich und die Vorländer von der Elbe getrennt ist. Auf engstem Raum lösen sich hier grundverschiedene Lebensräume ab und warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. In diesem ländlich geprägten Gebiet hat die Natur noch genügend Raum, sich zu entfalten und zu erholen.
Außendeichs haben Ebbe und Flut einen amphibischen Lebensraum geschaffen, der weitgehend sich selbst überlassen wird. Geprägt wird dieser Raum durch Süßwasserwatten, einen breiten Röhrichtstreifen sowie deichnahen Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und Auwäldern. Dahinter ist im Bereich der Haseldorfer Binnenelbe ein Feuchtgebiet entstanden, das durch Eindeichung dem Tideneinfluss entzogen worden ist. Hier finden insbesondere seltene Wiesenvögel wie die Uferschnepfe oder der Kiebitz Brutplätze. Im Frühjahr und Herbst wird das Gebiet zudem von zehntausenden Gänsen zur Rast genutzt.
Die binnendeichs liegenden Marschböden sind geprägt durch Grünlandnutzung sowie Obst- und Ackerbau. Die regionalen Produkte können Sie an vielen Stellen direkt erwerben, wodurch Herkunft und Frische garantiert sind. Deutlich sichtbar und dennoch von sanfter Natur folgt der Geesthang einer Linie von Wedel über Holm, Heist und Uetersen bis Elmshorn, der den Übergang zu einem neuen Landschaftsraum kennzeichnet. Auch hier finden Sie Rückzugsräume wie das Tävsmoor / Haselauer Moor, die Holmer Sandberge oder die Liether Kalkgrube, welche die natürliche Vielfalt der Geest erlebbar machen.
Informationen über Schachblumen in der Marsch finden Sie hier.
Informationen über den Obstgarten mit historischen Sorten in Haseldorf finden Sie hier.




